Michl in der Hundeschule – eine kurze Zeit

Michl ist ja nicht unser erster Hund, sollte man meinen. Somit wussten wir das Hundeschule wichtig ist um Sozialkontakte zu bekommen und die Grundkommandos zu erlernen. Zudem macht es Spaß sich mit anderen Welpenbesitzern auszutauschen.
Dazu muss ich kurz sagen, dass wir immer schauen das genügend gleichwertige Spielgefährten da sind. Heisst nicht lauter Kleinhunde oder nicht lauter Großhunde. Somit sind wir nicht immer in der gleichen Hundeschule.

Unsere Hundeschule die wir, bei Michl, gewählt haben hatte genau die passenden Spielgefährten. Michl  ist mit 10 Geschwister, Mama Faaby, Tanten und Onkels aufgewachsen. Daher kannte er andere Hunde und liebt das spielen. Dachten wir !

Unser Michl entwickelte eine Marotte, er lief nicht. Keine 5 Meter. Er legte sich hin – und – keinen Schritt!
Naja dachten wir, ist halt alles neu für ihn, er ist schüchtern 🙂
Somit schleppten wir den kleinen Kerl (damals erst ca. 18 kg) vom Auto auf das Gelände der Hundeschule. Wir setzten ihn zwischen die anderen Welpen und….. Michl lag und schaute sich das ganze aus einer bequemen, liegenden Position an. Als die Zeit zu Ende war ist er nicht einen Schritt gelaufen 🙂
Zu Hause das gleiche Ergebnis, sobald wir mit ihm laufen wollten, nix. Liegeposition!
Wir als optimistische Hundeeltern dachten, das wird schon er braucht halt ein bissl Zeit – muss sich erst alles anschauen – hat womöglich „Verlustängste“ (hat ein Hundetrainer gemeint)…….
Allerdings verstärkte sich diese Marotte auch zu Hause, er lief nicht.  Er war nicht dazu zu bewegen an der Leine, oder auch ohne, mit zulaufen. Nichts. Egal wie wir es anstellten. Leckerlies – nein Danke, die wurden nicht angenommen, obwohl man sonst total verfressen ist. Spielzeug – nicht interessant.
Auch in der Hundeschule wurde es nicht besser, er lag. Michl konnte Platz und Bleib als erstes 🙂 hier war er Klassenbester!!!
Kein Trainer schaffte es ihn zu motivieren. Somit beendeten wir unsere Besuche in der Hundeschule. Wir dachten wenn er älter wird wird es besser. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.
Egal wohin wir gingen. Wir hatten halt einen „trage Hund“ 🙂
Unser Optimismus wurde auf eine harte Probe gestellt. Erst im zarten Alter von ca. 6 Monaten und mit 32 kg, wurde es besser, HURRA –  er lief an der Leine mit, wenn Frauchen dabei war.
Nun hatten auch wir einen „normalen“ Hund !!!

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