Hallo und herzlich willkommen auf meiner Website „Alles um den Hund“.

Mein Name ist Ute Oswald, Hundeliebhaberin und Autorin. Auf dieser Website gebe ich meine Erfahrungen, Erlebnisse und teilweise „Abenteuer“ mit meinen Hunden, positiv wie negativ weiter.

Es könnte durchaus sein, dass diese Seite zunächst ein wenig „bernhardinerlastig erscheint :-). Das kommt daher, dass ich und meine Familie dieser Rasse total verfallen sind. Ich liebe diese Rasse mit all ihren Vorzügen wie auch mit all ihren kleinen Marotten. In unserem Haus gibt es keinen Winkel, wo nicht irgendetwas an Bernhardiner erinnert. So ein klein wenig verrückt bin ich/wir schon, aber ich denke auf eine erträgliche Art und Weise 🙂

Wichtig ist, dass meine umfangreichen Erfahrungen genauso auf alle anderen Rassen übertragen werden können, denn Hund ist und bleibt Hund. Vielleicht wirst du jetzt sagen, dass jeder Hund bzw. jede Rasse anders ist. Da gebe ich dir recht. Jede Rasse ist anders. Die sind vielleicht ein bisschen gelehriger, die anderen dafür selbstständiger, usw. Jede Rasse hat auf ihre spezielle Art Vorzüge und Eigenschaften, die wir an unseren Hunden lieben und fördern. Allgemein sind es Hunde und sollten dies auch bleiben dürfen.

Im Januar 2002 erfüllten wir uns den großen Traum. Unser erster Bernhardiner, „Kris vom Hellenstein“- 4,5 Monate alt, zog bei uns ein. Bis zu dem Zeitpunkt hatten wir lediglich Erfahrung mit Hunden durch unsere „Leihdackel“ Bessy und Maxi. Also so gesehen nicht wirklich viel. Wobei sowohl Charakter wie auch Sturkopf bei Dackel wie auch Bernhardiner ziemlich ähnlich sind 🙂

Wir hatten somit keine Ahnung, was alles auf uns zu kommen sollte. Keine Ahnung von Prägungsphase, Welpentraining, Sozialisierung, Kosten, usw.. Nun halt so viel Ahnung wie „Neuhundbesitzer“ nun mal haben. Null. Nur ein klein wenig Informiert und los ging es. Traum erfüllen!

So nach dem Motto, „Hund kaufen“, er wird schon hören. „Erziehung“,  so schwer kann es ja nicht sein. Bei anderen funktioniert es ja auch. Blauäugig und unerfahren eben.

Unsere Hunde

„Kris vom Hellenstein“

Kris, 4,5 Monate, jung, selbstbewußt und noch nicht viel gesehen außer Mama und Papa 🙂 Damals schon über 25 kg schwer und einen massiven Eigensinn und Sturkopf. Er zeigte uns auf seine ganz eigene Art unsere Grenzen auf, was unsere Hundeerfahrung anging.

Dank der Züchterin von Kris, einer guten Hundeschule und viel Geduld, schafften auch wir es mit Kris einen perfekten Familienhund zu bekommen. Nun wussten wir, wie viel Arbeit Hundeerziehung wirklich ist und vor allem wie wichtig Hundeerziehung ist. Nichts kommt, geschieht oder funktioniert einfach von alleine, sondern man muss sich die Liebe, Anerkennung und das Vertrauen seines Hundes erarbeiten.

Unser Kris wurde ein toller Hund, mit dem wir auch auf Zuchtausstellungen gingen und tolle Erfolge hatten. Wir und unsere Kinder bekamen Spaß daran auf Ausstellungen zu gehen und dabei auch viele neue Menschen kennen zu lernen. So waren wir in ganz Deutschland und halb Europa unterwegs.

Allerdings konnte Kris auch recht schwierig sein z.B. anderen Rüden gegenüber. Als er auf einer solchen Veranstaltung sich mal danebenbenommen hat, sagte ein älterer Bernhardiner-Züchter zu mir: „Ärgere dich nicht sondern arbeite mit deinem Hund.
Du wirst deinen Hund 3 Jahre erziehen, 
dann hast du 4 Jahre einen tollen Hund, danach einen alten Hund der sehr dankbar ist“.
An diese Worte muss ich mich immer wieder erinnern, denn ganz unrecht hatte er nicht!

Wir haben unseren Kris fast 5 Jahre erzogen 🙂 danach aber einen wirklich tollen Hund gehabt. Ein „Typ“ halt, so dass viele Menschen die ihn kannten, sich auch heute noch gerne an ihn erinnern.

Kris du warst mehr als ein Hund, Partner, Freund und für unsere Kinder Spielkamerad!

Durch den Besuch von Ausstellungen und an dem Interesse an der Rasse selber, kam ich in die Welt der Hunde immer mehr rein. Im Laufe der Jahre machte ich verschiedene Weiterbildungen beim VDH (Sonderleiter für das Ausstellungswesen und verschiedene Zertifikate). Besuchte Hundeschulen um verschiedene Trainingsmethoden kennen zu lernen (denn ich behaupte das nicht jede Methode sich für jeden Hund eignet). Zudem arbeite ich seit 2004 in der Vermittlung von Not-Hunden.

Im Jahr 2009 kam unser Rasputin zur Welt, er war ein Enkelsohn von unserem Kris und somit für uns etwas ganz besonderes.
Damals war unser Kris leider schon krank, wir hatten eigentlich an dem Tag Termin ihn zu erlösen als Rasputin auf die Welt kam. Denn einen Nachkommen vom eigenen Hund zu haben finde ich großartig.
Das konnten wir dann doch nicht, sondern liessen Kris operieren, obwohl die Chancen nicht gut standen. Was keiner dachte er schaffte die OP und erholte sich gut. Ich habe während der OP zu ihm gesagt das er noch gebraucht wird um seinen Enkel zu erziehen – er scheint es gehört zu haben.

Unseren Rasputin durften wir am Tag der Geburt schon raussuchen – super toll.
8 Tage nach der OP und Geburt (war ja der gleiche Tag) besuchte Kris zum ersten mal die Welpen und lernte seine Enkel kennen. Wir waren so oft es ging bei den Welpen und somit war es kein Problem als Rasputin bei uns einzog.
Die Beiden wurden ein tolles Team.
Leider kam bei Kris nach fast einem Jahr seine Krankheit zurück, und dieses mal schaffte er es leider nicht. Wir mussten ihn am 24. August 2010 über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Rasputin hat den Verlust recht gut überwunden, ich denke die Beiden haben sich auf ihre Art voneinander verabschiedet. Rasputins große Leidenschaft war das spielen mit dem Ball. Er war der reinste Balljunky – je mehr Bälle umso besser und das ganze Stunden lang. Er war ein super folgsamer und gelehriger Hund, er hörte aufs Wort. Fast schon „beängstigend“, total unkompliziert. Das waren wir so gar nicht gewohnt. Aber haben es genossen. Raspu war auch überall bekannt für seine Spielfreude. Einmal machten wir sogar an einem Hunderennen bei einer CACIB- Schau mit – und kamen unter die 10 schnellsten Hunde !!!!!! Als Bernhardiner!!!!
Leider wurde unser Rasputin nur 5 Jahre alt. Er starb an einer Borrelien und Annaplasmen Infektion innerhalb kürzester Zeit.

Nach diesem tragischen Verlust waren wir 9 Monate ohne Hund.  Viele meinten „nun könnt ihr wieder alles machen was mit Hund nicht ging“. leider fanden wir nix was wir ohne Hund machen wollten oder könnten. Somit war klar es muss wieder ein 4 Beiner her. Schnellstens.

Es ist nicht so einfach das passende Familienmitglied bewusst zu finden. Denn nur einen Hund holen, oder zu kaufen, das was rumläuft ist nicht unsere Philosophie. Mancher wird jetzt sagen alle sind gleich, egal welchen, gibt keinen Unterschied……… Für uns muss ein neues Mitglied (wenn man es bewußt sucht) einfach für alle in der Familie passen. Daher gingen wir auf die Suche.
Leider dauerte es dann doch a bissl länger bis wir unseren Michl fanden und ich muss sagen, das warten hat sich gelohnt. Im Elsaß wurden wir fündig und am 25. April 2016 zog Michl bei uns ein. Endlich waren wir wieder vollständig.
Michl ist ein toller Kerl, lernwillig, gehorsam und total auf seine Familie geprägt.

 

 

 

Ich möchte auf den folgenden Seiten meine Erfahrungen mit unseren Hunden erzählen.
Vielleicht kann ich dem ein oder anderen einen Tipp oder eine Anregung geben, im Umgang, mit dem eigenen Hund, oder nur zur Unterhalten mit meinen Erzählungen.